Saisonbericht 2016

Die Triathlon-Saison 2016 ist beendet und die Triathlonsparte hat den VSK erfolgreich auf vielen Wettkämpfen, auch international, präsentiert. Nach der Vorbereitung in Trainingslagern auf Mallorca und im Harz,  waren wir unter anderem beim Cannes International Triathlon, Ironman 70.3 Kraichgau, Ironman Frankfurt, ICAN Half Ironman Amsterdam, Berlin Triathlon XL und beim Ironman 70.3 Rügen am Start. Sowohl die  Männer- als auch die Frauenmannschaft schloss die Liga-Saison in der Landesliga jeweils mit Plätzen im guten Mittelfeld ab. Dazu kamen mehrere Landesmeistertitel und ein 2. und 3. Platz bei Ironman-Veranstaltungen in den jeweiligen Wertungsgruppen.

Nach Jahren wieder in der Triathlon Landesliga durchgestartet – Frauenpower beim VSK

Nachdem die Triathlonsparte des VSK jahrelang männerlastig besetzt war, erhielten die alten Hasen Frauke und Alex Verstärkung: innerhalb eines Jahres stießen nach und nach insgesamt 8 angehende Triathletinnen dazu und sorgten damit wieder für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Triathlonsparte. Teilweise unerfahren und frisch in der Szene, aber hochmotiviert und ambitioniert beschlossen wir, gemeinsam als Damenmannschaft in der Landesliga zu starten.

Erste Grundlagen für Teamgeist und Ausdauer wurden im Trainingslager auf Mallorca gelegt. Hierbei wurde manch einem Nordländer klar, dass flach nicht gleich flach bedeutet und Berge auch mal als Wellen und Hügel durchgehen. Ein Wochenende im Harz sorgte dann für den weiteren Feinschliff, um gut Vorbereitet in der Landesliga zu starten.

Gleich beim ersten Wettkampf in Hannover-Limmer begann es schon bei der Anreise aufgrund von Stau spannend zu werden. Somit war es für die ein oder andere zunächst nicht fraglich ins Ziel zu kommen, sondern den Start nicht zu verpassen. Die Aufregung wurde dann noch durch ein überraschendes Neoverbot (Premiere in Limmer!) nicht weniger. Trotz aller Hindernisse konnte der erste Landesliga-Wettkampf jedoch erfolgreich abgeschlossen werden.

In Peine stellten wir dann fest, dass sich Schnelligkeit nicht immer lohnt: Flott aus dem Wasser heraus mussten Kathrin und Susanne eine kurze Zwangspause einlegen, um auf Ihre Neo-Transportkiste zu warten. Den dadurch erhöhten Adrenalinspiegel strampelten sie dann auf der Radstrecke wieder ab.

Da Maren, Kathrin und Ulla fanden „Genug ist nie genug“ starteten die drei neben der Liga auch noch in Amsterdam auf der Mittelstrecke. Nachdem sie an dieser Distanz Gefallen gefunden, aber keine Lust auf weitere, große Trainingsumfänge hatten, entschlossen sie sich, auf Rügen beim Ironman 70.3 als Staffel an den Start zu gehen. Bei bestem Wetter und ruhiger See kämpften die drei sich über die anspruchsvolle Strecke und erarbeiteten sich einen respektablen dritten Platz unter den Frauenstaffeln.

Wieder zurück in der Landesliga hieß es dann in Stuhr am Silbersee für fast alle zum ersten Mal: „Olympische Distanz“ mit 1,5 km Schwimmen (ohne Neo!), 40 km Rad und 10 km Laufen. Dabei hatten wir großen Spaß, was sich auch in unserer besten Ligaplatzierung für 2016 zeigte.

In Wilhelmshaven schlossen wir dann unter erschwerten Bedingungen mit Strömung im Wasser und Wind auf Rad- und Laufstecke unsere erste Saison erfolgreich ab. Mit Platz 10 in der Landesliga 2016 freuen wir uns auf das nächste Jahr, um hochmotiviert unter dem Motto „Wir rollen das Feld von hinten auf!“ an den Start zu gehen.